Unterwegs nach Rumänien

Helmstedt. Der ASB-Kreisverband Helmstedt ist einmal wieder unterwegs nach Rumänien. Gestern Morgen startete ein Hilfstransport von der Tonwerke in Emmerstedt, gelenkt von Dieter Ebeling und Siegfried Soika, um die Partnerstadt Orastie zu beschenken.

ASB-Geschäftsführer Thomas Jacobs (rechts) verabschiedete Dieter Ebeling nach Rumänien. Dorthin ist Ebe-ling seit gestern Morgen gemeinsam mit Siegfried Soika unterwegs, um im Altenheim in Orastie Krankenbet-ten und Verbrauchsmaterialien sowie im Kindergarten Beriu Weihnachtspakete abzugeben.
Foto: Katja Weber-Diedrich

An Bord des vom ASB-Ortsverein Hannover zur Verfügung gestellten Transporters befinden sich Pflegebetten, Rollstühle, Gehhilfen und Verbrauchsmaterialien für das Altenheim in Orastie sowie Weihnachtsgeschenke für einen Kindergarten im rumänischen Beriu.

Am Freitag berichtete der ASB-Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Schünemann von den Hintergründen dieses zweiten Hilfstransports 2017 für das Altenheim. Das rumänische Pflegeheim hat im vergangenen Jahr einen Partnerschaftsvertrag mit dem Haus der helfenden Hände in Beienrode abgeschlossen. In Beienrode waren nun Pflegebetten abzugeben, die in Orastie mit Kusshand ge-nommen werden. „Natürlich übernimmt der ASB den Transport", so Schünemann, der auch auf eine Kooperation mit dem ASO (dem rumänischen Arbeiter-Samariter-Bund) hinwies.

„Hinzu kommen bei diesem Transport 50 Pakete aus Sommersdorf, die die Kindergartenkinder gepackt haben und den rumänischen Kindern zum Nikolaus schenken möchten", freute sich Schünemann über die zum vierten Mal stattfindende Aktion des Sommersdorfer Kindergartens. „Sommersdorf würde gern eine Partnerschaft mit dem direkt bei Orastie liegenden Dorf Beriu eingehen", berichtete Schünemann außerdem von den Plänen der Sachsen-Anhaltiner.

In Emmerstedt, wo der heutige Sommersdorfer Dr. Eckehart Beichler früher Pastor war, unternahm die Kirchengemeinde St. Petri bereits seit 1995 Hilfstransporte nach Orastie, woraus die Städtepartnerschaft zu Helmstedt entstand. Der ASB übernahm die Hilfstransporte vor einigen Jahren und fährt seitdem regelmäßig nach Rumänien. „Wir haben uns als die Ansprechadresse entwickelt, wenn jemand Pflegebedarfsartikel abzugeben hat", sagte Schünemann abschließend stolz. (Text: Katja Weber-Diedrich)

(Quelle: Helmstedter Sonntag vom 3.12.17)